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Schleswig-Holstein: Weniger Abregelungen von Strom aus Erneuerbaren Energien

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Kiel - Aufgrund von Überlastungen im Stromleitungsnetz wurden 2018 in Schleswig-Holstein insgesamt 2.524 Gigawattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien an Land abgeregelt. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr 2017. Hinzu kamen 2018 noch 336 GWh Abregelung von Offshore Windenergie mit Netzanbindung in Schleswig-Holstein. Dies zeigen aktuell von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Daten, die auf Angaben der Netzbetreiber basieren. Die Abregelungen entsprechen rund 11 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien (EE) in Schleswig-Holstein, teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung mit.

Die Zukunft sollen die Netzengpässe weiter verschwinden. Die wesentlichen Netzengpässe in Schleswig-Holstein werden mit der Fertigstellung der Westküstenleitung sowie der vorhergehenden Fertigstellung der Mittelachse einschließlich des Umspannwerkes Handewitt behoben, so das Ministerium. Im Jahr 2019 wird die Elbekreuzung bei Haseldorf bis zum 2. Quartal 2019 in Betrieb genommen. Nach Abschluss der Arbeiten kann über die neue 380-kV-Leitung Hamburg/Nord - Dollern viermal mehr Strom zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen transportiert werden. Auch bei der Westküstenleitung geht voran, der nächste Abschnitt bis Heide wird im Sommer 2019 in Betrieb genommen.

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14.05.2019