Siemens Gamesa Turbinen: Frankreich nimmt mit Saint-Brieuc weiteren Offshore Windpark in Betrieb
Paris - In Frankreich kommt der Ausbau der Offshore Windenergie zunehmend in Schwung. Seit dem 28. Mai 2024 sind alle Windturbinen im Offshore Windpark Saint-Brieuc mit einer Gesamtleistung von 496 MW in Betrieb, teilte der spanische Energieversorger Iberdrola mit. Die zu 100 Prozent eigenfinanzierten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 2,4 Mrd. Euro.
Die Bauarbeiten für den Offshore Windpark haben drei Jahre gedauert. Die gesamte Stromerzeugung der 62 Offshore-Turbinen vom Typ Siemens Gamesa mit einer Leistung von je 8 MW wird nun in das vom französischen Netzbetreiber RTE verwaltete nationale Stromnetz eingespeist.
Der vor der bretonischen Küste gelegene Offshore-Windpark produziert rund 1 820 GWh (1,8 Mrd. kWh) pro Jahr, das entspricht 9 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in der Bretagne.
Für Iberdrola ist Saint-Brieuc nach West of Duddon Sands (Irische See, 389 MW), Wikinger (Ostsee, 350 MW) und East Anglia One (Nordsee, 714 MW) der vierte von Iberdrola entwickelte, gebaute und betriebene Offshore-Windpark weltweit.
Frankreich setzt in Zukunft auf die Offshore Windenergie und plant 2025 eine weitere Ausschreibung über 10 GW (10.000 MW) Leistung. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte zudem angekündigt, dass as Offshore-Ausbauziel in Frankreich für das Jahr 2050 von 40.000 MW (40 GW) auf 45.000 MW (45 GW) angehoben werden soll.
© IWR, 2026
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29.05.2024



