Stadt Wuppertal weist privilegierte Solarflächen aus: WSW nimmt größten Solarpark im Bergischen Städtedreieck in Betrieb
Wuppertal - Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben im Ortsteil Dönberg ihre bisher größte Freiflächen-Photovoltaikanlage ans Netz angeschlossen. Auf einer rund fünf Hektar großen Wiese an der Siebeneicker Straße wurden in weniger als zwei Monaten 5.560 Solarmodule installiert. Die Anlage hat eine Leistung von 3,44 Megawatt peak und soll in wenigen Wochen erstmals Strom einspeisen.
Der Solarpark liefert genug Energie für etwa 1.000 Privathaushalte und spart jährlich rund 1.200 Tonnen CO₂ ein. Gefördert wird das Projekt über das Landesprogramm „progres.nrw“.
Der Wuppertaler Versorger hat in diesem Jahr bereits mehrere PV-Anlagen auf den Dächern von Gewerbeimmobilien und städtischen Liegenschaften errichtet. „Mit der ersten Freiflächen-Anlage bekommt unser Engagement für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den lokalen Klimaschutz eine neue Qualität“, zeigt sich der WSW-Vorstandsvorsitzende Markus Hilkenbach anlässlich der Inbetriebnahme.
Für die Nutzung von Freiflächen-PV-Anlagen hat die Stadt Wuppertal privilegierte Flächen entlang von Autobahnen und Schienenwegen ausgewiesen. Die Anlage in Dönberg wurde auf eigener Fläche errichtet, an dem in 1960-er-Jahren ursprünglich ein Umspannwerk gebaut werden sollte. Diese Planungen, die Fläche war in den vergangenen Jahrzehnten lediglich durch Hochspannungsmasten belegt. Dort eine Freiflächen-PV-Anlage zu errichten, bot sich an, da sich in der Nähe eine Netzstation befindet, über die der Solarstrom ins Netz eingespeist werden kann.
Der Bau der nächsten Freiflächen-Anlage ist bereits für das kommende Jahr geplant. Er soll im Stadtteil Wuppertal-Ronsdorf entstehen – dann auf einer der privilegierten Flächen.
© IWR, 2026
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