Telekom-Konzernstrategie im Fokus: Telekom treibt Ausbau von Batteriegroßspeichern voran - 48 MWh Speicherkapazität in Bamberg am Netz
Bonn - Der Markt für Batteriegroßspeicher entwickelt sich mit einer hohen Dynamik. Auch die Deutsche Telekom baut ihr Engagement in diesem Segment weiter aus und hat am Standort Bamberg zusätzliche Speicherkapazitäten in Betrieb genommen.
Ab sofort stehen dort weitere 24 Megawattstunden (MWh) Speicherkapazität zur Verfügung. Damit erreicht der Batteriegroßspeicher eine Gesamtkapazität von 48 MWh. Bereits im Februar 2025 waren in einem ersten Bauabschnitt 24 MWh ans Netz gegangen. Realisiert wurde das Projekt durch die Telekom-Tochter Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) gemeinsam mit den Partnern Intilion und Pixii.
Bamberg ist Teil eines größeren Programms: Insgesamt entstehen an mehreren Telekom-Standorten neun Indoor- und Outdoor-Batteriegroßspeicher, unter anderem in Münster, Hannover und München. Bis 2026 sollen in diesem Verbund 126 MWh Speicherkapazität verfügbar sein. Nach Angaben des Unternehmens sind davon bereits 96 MWh angeschlossen.
„Mit unseren Batteriegroßspeichern können wir unseren Anteil an erneuerbaren Energien weiter erhöhen und so die Energiewende aktiv gestalten“, sagt PASM-Geschäftsführer Bernd Schulte-Sprenger.
Die Deutsche Telekom verfolgt das Ziel, bis Ende 2025 klimaneutral im eigenen Betrieb zu werden. Bis 2040 soll dies auch für die gesamte Liefer- und Produktionskette gelten. Mit dem Ausbau eigener Speicherlösungen positioniert sich der Konzern als aktiver Akteur im wachsenden Markt für unternehmensgetragene Energiewendeprojekte.
© IWR, 2026
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