Wie sich Elon Musk verzockt hat: Tesla-Aktie stürzt um weitere 10 Prozent ab
Münster - Die Tesla-Aktie hat zum Wochenauftakt weiter an Boden verloren und befindet sich derzeit im stetigen Sinkflug. Seit dem rasanten Kursanstieg von Anfang November 2024 (rd. 250 Euro) auf den Rekordkurswert von über 450 Euro Ende Dezember 2024 geht es genauso schnell wieder abwärts. Aktuell notiert die Tesla-Aktie bei rd. 218 Euro, das ist seit Jahresbeginn 2025 ein Minus von 46,3 Prozent.
Für Verunsicherung an den Börsen sorgen US-Präsident Donald Trump und Elon Musk. Die neue Börsenwoche beginnt in den USA mit sinkenden Kursen, vor allem Technologieaktien stehen unter Druck. Investoren befürchten eine wirtschaftliche Abschwächung. Donald Trump befeuerte diese Einschätzung, nach dem der US-Präsident auch eine Rezession infolge der eingeführten US-Zölle nicht mehr ausschließt.
Und da wäre noch Elon Musk, der wegen der Massenentlassungen in den Behörden im Auftrag von Präsident Donald Trump heftig in der Kritik steht. Das strahlt stimmungsmäßig auch auf Tesla aus, das Unternehmen wird zur Projektionsfläche und rückt stellvertretend in den Fokus. Proteste vor Tesla-Geschäften und kräftige Absatzrückgänge zu Beginn des Jahres 2025 überschatten den bisherigen Tesla-Erfolg.
Gegenwind kommt allerdings auch von der Produktseite selbst. Nach Angaben von Electrek war Musk jahrelang davon überzeugt, dass Tesla die Fähigkeit zum autonomen Fahren erreicht. Nur wurde dieses Ziel bisher nicht erreicht. Das führte aber laut Electrek dazu, dass Musk das übrige Automobilgeschäft von Tesla vernachlässigte und quasi alles auf die Karte "autonomes Fahren" gesetzt hat. So hat Tesla in den letzten fünf Jahren nur ein einziges neues Fahrzeug auf den Markt gebracht: den Cybertruck, der sich aber laut Electrek mittlerweile als "totaler Flop" erwies.
Tesla hat nach Electrek auch den Plan aufgegeben, ein "Elektroauto für ca. 25.000 Dollar" zu bauen. Ob eine Überarbeitung des Designs für das Model 3 rechtzeitig kommt, bleibt derzeit abzuwarten. Eine weitere tickende Zeitbombe könnte danach wegen notwendiger Nachrüstungen oder Entschädigungen auf Grund des Versprechens drohen, dass "alle seit 2016 gebauten Tesla-Fahrzeuge über die Hardware verfügen, die autonomes Fahren ermöglicht".
© IWR, 2026
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