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PNE erhält bei Wind an Land-Ausschreibung Zuschlag für zwei neue Windparks - Aufbau des Eigenbestandes kommt voran

© IWR / Schlusemann© IWR / SchlusemannCuxhaven - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat in der letzten Woche die Ergebnisse der Windenergie an Land-Ausschreibung mit Gebotstermin 01.05.2023 veröffentlicht. Bezuschlagt wurden auch zwei Projekte der PNE AG. Der Clean Energy Solutions Provider sieht sich im Aufbau des Eigenbestandsportfolios auf Kurs.

Das Interesse zur Teilnahme an den Ausschreibungen der BNetzA war auch in der zweiten Windenergie an Land-Ausschreibung 2023 mit eingereichten Geboten über eine Leistung von rd. 1.600 MW weiter unterdurchschnittlich, insgesamt zieht der Trend in den Wind-Ausschreibungen aber an. Zusammen mit der Ausschreibung zum 01. Februar wurden im laufenden Jahr 2023 nunmehr Wind an Land-Projekte mit einer Leistung von fast 3.000 MW bezuschlagt, was gegenüber dem Vorjahr einem deutlichen Wachstum entspricht. Zu den erfolgreichen Projekten der jüngsten Ausschreibungsrunde gehören auch zwei neue Windparks von PNE an Standorten in Schleswig-Holstein.

Zwei neue Windparks mit zusammen 69 MW Leistung bezuschlagt
Insgesamt war die PNE-Gruppe bei der letzten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) zum Gebotstermin 01. Mai 2023 mit dem Zuschlag für die beiden Windparkprojekte „Heidmoor“ und „Bebensee“ erfolgreich. Im Windpark „Heidmoor“ sollen 6 Windenergieanlagen mit einer gesamten Nennleistung von 36 Megawatt (MW) errichtet werden, im „Bebensee“ 5 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 33 MW. Die Standorte der beiden Windparks befinden sich in Schleswig-Holstein. Nachdem sie im ersten Quartal 2023 die Genehmigung erhalten haben, sollen die Projekte im kommenden Jahr in Betrieb gehen.

PNE wird die Windparks mit einer Leistung von insgesamt 69 MW in den PNE-Eigenbetrieb übernehmen. PNE will so die Position des Unternehmens als Independent Power Producer (IPP) weiter stärken, so der PNE Vorstandsvorsitzende Markus Lesser. Das Eigenbetriebsportfolio der PNE-Gruppe umfasst derzeit 349,5 MW. Ziel der Unternehmensstrategie Scale up 2.0 ist es, Ende 2027 eigene Windparks und Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 1.500 MW/MWp in Betrieb oder in Bau zu haben.

Wind an Land Ausschreibung: Ausschreibungsvolumen nur gut zur Hälfte befüllt
Insgesamt zeigte die jüngste Windenergie an Land-Ausschreibung der BNetzA zwar eine anziehende Tendenz bei den eingereichten Geboten, per Saldo war aber auch diese Ausschreibungsrunde deutlich unterzeichnet.

Die BNetzA hatte das Ausschreibungsvolumen im Vorfeld auf 2.866 MW reduziert. Eingereicht wurden aber nur 127 Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt 1.597 MW (Vorrunde 1.502 MW). Unter Abzug von sieben Geboten, die von der BNetzA wegen Formfehlern vom Verfahren ausgeschlossen wurden, haben 120 Gebote mit einer Leistung von 1.535 MW einen Zuschlag erhalten.

Die Gebotswerte der bezuschlagten Gebote bewegen sich in einer Bandbreite zwischen 7,25 ct/kWh und dem zulässigen Höchstwert von 7,35 ct/kWh. Mit 7,34 ct/kWh liegt der durchschnittliche, mengengewichtete Gebotswert nur ganz knapp unter dem im Dezember festgelegten Höchstwert.

© IWR, 2023


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Entwicklung der Ausschreibungen Windenergie an Land

29.06.2023

 



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