Netzausbau: Amprion führt in NRW Probebohrungen für A-Nord durch
Dortmund - Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat in Nordrhein-Westfalen Probebohrungen für die Gleichstromverbindung A-Nord durchgeführt. Ziel der Bohrungen ist es, die Bodenbeschaffenheit im Planungsraum frühzeitig zu kennen. Die Gleichstromverbindung A-Nord soll künftig die größtenteils auf See erzeugte Windenergie in den Westen und Süden Deutschlands transportieren.
Insgesamt 23 Bohrpunkte in Nordrhein-Westfalen standen zunächst auf der Agenda. Zuvor hatte Amprion bereits 38 Punkte in Niedersachsen untersucht. Amprion wählte die Stellen systematisch aus, um früh Gewissheit über die verschiedenen Bodenarten auf den circa 300 Kilometern Gesamtlänge zu haben. "Obwohl der Trassenkorridor noch nicht feststeht, müssen wir jetzt schon so viele Informationen wie möglich sammeln, um unsere Planung voranzubringen. Der Boden, in dem wir später unsere Kabel verlegen, spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle", so Elmar Aufderbeck von Amprion, der beim Projekt A-Nord zuständig für den Erdkabelbau.
Derzeit befindet sich A-Nord noch mitten in der Bundesfachplanung. An deren Ende steht die Genehmigt eines 1.000 Meter breiten Korridor durch die Bundesnetzagentur. Diese Entscheidung soll Ende kommenden Jahres fallen. In dem Korridor verläuft dann die 24 Meter breite Erdkabeltrasse. Mit dem Baubeginn der Trasse rechnet Amprion im Jahr 2023.
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