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Die Entwicklung des nationalen Windenergiemarktes hat nach der Initialisierungsphase in den späten 1980er-/frühen 1990er-Jahre flankiert durch das Stromeinspeisungsgesetz schnell an Dynamik gewonnen. Ein erstes Zubaumaximum konnte die Branche mit einer neu installierten Windenergieleistung von etwa 3.100 MW im Jahr 2002 verzeichnen. Danach ist der Anlagenneubau in Deutschland zunächst aufgrund von Anpassungen im EEG deutlich zurückgegangen. Erst im Jahr 2013 hat die Windenergie-Branche wieder an die Zubauzahlen der frühen 2000er-Jahre anknüpfen können.

Bedingt durch den EEG-Systemwechsel auf ein Ausschreibungssystem und damit verbundene Vorzieheffekte hat die Windbranche beim Ausbau an Land 2017 das bislang beste Branchenjahr erlebt. Brutto wurden onshore insgesamt rd. 1.800 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 5.300 MW errichtet. On- und Offshore wurden 2017 in Deutschland insgesamt Windenergieanlagen mit einer Leistung von etwa 6.580 MW installiert bzw. ans Netz angeschlossen. 2018 ist der Ausbau der Windenergie an Land dann stark zurückgegangen.

Windenergie-Markt in Deutschland im ersten Halbjahr 2018

Im ersten Halbjahr 2018 ist der Windenergie-Zubau an Land in Deutschland erwartungsgemäß zurückgegangen. Mit etwa 1.630 MW wurden rd. 30 Prozent weniger neue Windenergienkpazitäten errichtet als im ersten Halbjahr des Vorjahres (1 Hj. 2017: rd. 2.280 MW). Auf See (Offshore Windenergie) sind zahlreiche Windparkprojekte im Bau, im ersten Halbjahr 2018 ist allerdings kein neues Offshore-Projekt in Betrieb gegangen.
 

Windzubau Deutschland

 

Windenergie-Markt in Deutschland im Jahr 2017

Gestützt wurde die Marktentwicklung in Deutschland 2017 vor allem durch den starken Onshore-Markt, der aufgrund des Projektüberhangs von Vorhaben, die noch unter dem alten EEG-Vergütungssystems genehmigt wurden, 2017 einen neuen Rekordzubau von über 5.300 MW aufweist. Der Markt für Offshore-Windenergie hat nach dem Rückgang in 2016 im Jahr 2017 wieder deutlich angezogen.

An Land wurde 2017 mit 5.334 MW (brutto) etwa 15 Prozent mehr an Windenergieleistung neu errichtet als 2016 (4.625 MW). Im Offshore-Sektor haben 2017 neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von etwa 1.250 MW erstmals Strom in das Netz eingespeist. Gegenüber 2016 (rd. 810 MW) entspricht das einem Zuwachs von über 50 Prozent. Damit waren Ende 2017 insgesamt 1.170 Offshore-WEA mit einer Leistung von rd. 5.350 MW am Netz. Zusammen mit der Kapazität der Onshore-Anlagen summiert sich die gesamte Windenergieleistung auf rd. 55.600 MW.

Vor allem durch die Errichtung von Groß-WEA der Multimegawatt-Klasse im Zuge des Offshore-Ausbaus werden die Windkraftanlagen immer größer. So stieg die durchschnittlich installierte Leistung je Windenergieanlage von 2,76 MW (2014) auf mittlerweile 3,3 MW im Jahr 2017 an.

 

Bundesländer: Regionale Windenergie-Entwicklung 2017 in Deutschland

Führend im Ranking nach Bundesländern ist beim Anlagenzubau an Land im Jahr 2017 Niedersachsen (1.430 MW), vor Nordrhein-Westfalen (870 MW) und Schleswig-Holstein (550 MW) auf dem dritten Rang. Danach folgen Brandenburg (540 MW) auf Platz vier und Baden-Württemberg (400 MW) auf dem fünften Rang.

 

Karte 2017 Wind Land Neuerrichtungen

 

Statistiken Windenergie-Zubau und Stromerzeugung in Deutschland 2000 - 2018

In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2018 brutto Onshore Windenergieanlagen mit einer Leistung von knapp 1.630 MW installiert. Unter Berücksichtigung von Anlagenrückbauten ergibt sich an Land ein Nettozubau von etwa 1.500 MW. An Offshore-Standorten wurden in den ersten 6 Monaten des Jahres 2018 keine Windenergieanlagen neu in Betrieb genommen. Ingesamt waren damit Ende Juni 2018 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 57.400 MW Leistung in Deutschland installiert. Davon entfallen etwa 5.350 MW auf Offshore-Windparks.
 

Jahr Brutto- / Nettozubau Onshore [MW]
Inbetriebnahme Offshore [MW]
Netto-Gesamtleistung am Netz 1 [MW]
Stromerzeugung [Mrd. kWh]





1. Hj. 2018 1.630 | 1.500 0 2,3 57.400 -
2017 5.330 1.250 3 55.900 105,5
2016 4.630   810 3 49.600 78,6
2015 3.730 2.280 3 44.600 79,2
2014 4.720  490 38.600  57,4
2013 3.000  400 33.500  51,7
2012 2.330   31.000  50,7
2011 1.950   48 28.700  48,9
2010 1.450   60 26.900  37,8
2009 1.860   25.700  38,6
2008 1.640   5 22.800  40,6
2007 1.650   22.100  39,7
2006 2.230   3 20.500  30,7
2005 1.800   18.300  27,2
2004 2.020   5 16.400  25,5
2003 2.680   14.400  18,7
2002 3.170   12.000  15,8
2001 2.650   8.700  10,5
2000 1.660   6.100  9,5

1 = On- und Offshore-Leistung in Betrieb, abzüglich Rückbau durch Repowering Onshore | Offshore
2 = keine Inbetriebnahmen im 1. Hj. 2018 | 3 = Inbetriebnahme auf Anlagenbasis, d.h. Berücksichtigung von Teilrealisierungen von Offshore-Windparks, Abweichungen zu Jahres-Zahlen auf Basis offizieller Inbetriebnahmedaten von gesamten Windparks möglich

Daten: DEWI, IWR, AGEB, BMWi, Deutsche WindGuard, ÜNB © IWR, 2018 (Stand: 27.07.2018)

 

Die Entwicklung des nationalen Windenergiemarktes hat nach der Initialisierungsphase in den späten 1980er-/frühen 1990er-Jahre flankiert durch das Stromeinspeisungsgesetz schnell an Dynamik gewonnen. Ein erstes Zubaumaximum konnte die Branche mit einer neu installierten Windenergieleistung von etwa 3.100 MW im Jahr 2002 verzeichnen. Danach ist der Anlagenneubau in Deutschland aufgrund von Anpassungen des EEG deutlich zurückgegangen.

 

Starkes Marktwachstum seit 2013 in Deutschland

Erst in den letzten beideni Jahren konnte die Branche wieder an die Zubauzahlen der frühen 2000er-Jahre anknüpfen. Gestützt wird die aktuelle Marktentwicklung in Deutschland neben dem starken Onshore-Markt durch den deutlich anziehenden Offshore-Markt. In diesem Segment sind die Neuinstallationen von gut 100 MW im Jahr 2012 auf 500 MW (2013) bzw. 1.400 MW (2014) angestiegen.
 

 Windzubau Deutschland 90 14

 

 

Jahr Bruttozubau 1 [MW]
Nettozubau 2 [MW]
Gesamtleistung am Netz 3 [MW]
Stromerzeugung [Mrd. kWh]





2014 6.160 4.930 39.100  57,4
2013 3.600 3.140 34.100  51,7
2012 2.440 2.120 31.000  50,7
2011 1.980 1.870 28.900  48,9
2010 1.560 1.450 27.000  37,8
2009 1.920 1.780 25.500  38,6
2008 1.640 1.620 23.800  40,6
2007 1.650 1.610 22.100  39,7
2006 2.230 2.190 20.500  30,7
2005 1.800 1.800 18.300  27,2
2004 2.020 2.010 16.500  25,5
2003 2.680 2.650 14.500  18,7
2002 3.170 3.160 11.900  15,8
2001 2.650 2.640 8.700  10,5
2000 1.660 1.660 6.100  9,5

1 = On- und Offshore-Errichtung | 2 = Onshore-Errichtungen und Offshore-Inbetriebnahmen, abzüglich Rückbau durch Repowering Onshore | 3 = On- und Offshore-Leistung in Betrieb

Daten: DEWI, IWR, AGEB, BMWi, © IWR, 2015

 

 

Der Startschuss für den Ausbau der Windenergie in Deutschland fiel bereits den 1990er-Jahren in den Küsten-Bundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die höheren Windgeschwindigkeiten in den nördlichen Bundesländern spiegeln sich beim Ausbau der Windenergie an Land wider. Nachfolgend die jährlichen Windenergie-Zubauzahlen sowie die Verteilung der Windenergie-Gesamtleistung nach Bundesländern.

Windenergie Zubau in Deutschland nach Bundesländern

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Windenergie: Ranking nach Bundesländern - Gesamtleistung

Auf Platz 1 des Bundesländer-Rankings der Onshore-Windenergie bei der insgesamt installierten Netto-Leistung (Zubau abzüglich Rückbau) steht Ende 2025 unangefochten das Bundesland Niedersachsen mit rund 13.930 MW, vor Schleswig-Holstein (rd. 9.600 MW). Darauf folgen Branchenburg mit etwa 9.500 MW, Nordrhein-Westfalen (rd. 9.090 MW) und Sachsen-Anhalt (rd. 5.790 MW). Am Ende liegen das Saarland sowie die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin.
 

Windenergie Bundeslaender Stand 2025

Windenergie-Nachrichten aus den Bundesländern


Digitalisierung trifft Energiewende: Brandenburger Digitalminister besucht Enertrag in Dauerthal

Dauerthal – Im Rahmen seiner digitalen Sommerreise hat der Brandenburger Minister für Justiz und Digitalisierung, Dr. Benjamin Grimm, den Hauptsitz des Energieunternehmens Enertrag besucht. Im Fokus des Austauschs standen die Digitalisierung der E... weiter...


2.000 MW-Stromleitung: Baufortschritt der Stromleitung A-Nord jetzt auch in Nordrhein-Westfalen

Münster - Die rund 300 km lange Stromleitung A-Nord vom niedersächsischen Emden bis nach Meerbusch-Osterath in Nordrhein-Westfalen ist mit einer Übertragungsleistung von bis zu 2.000 MW eine Hauptschlagader der Energiewende. A-Nord soll den Energi... weiter...


116 Nordex-Turbinen: Nordex erhält Mega-Großauftrag aus der Türkei und liefert wieder nach Baden-Württemberg

Hamburg - Der Windkraftanlagen-Hersteller setzt das Wachstum fort und meldet einen Mega-Großauftrag aus der Türkei sowie einen weiteren Auftrag von der Altus Renewables in Deutschland. In der Türkei wird Nordex ab Mitte 2026 insgesamt 108 Turb... weiter...


Leistungsstarker Offshore-Hafen: Bauarbeiten für Hafenerweiterung in Cuxhaven gestartet

Cuxhaven - Durch die Ziele zum Ausbau der Offshore-Windenergie ergibt sich ein großer Bedarf an leistungsfähigen Hafeninfrastrukturen. Nach der Genehmigung der öffentlichen Teilfinanzierung für den Ausbau des Offshore-Terminals in Cuxhaven durch die Europäische Kommission im Jahr 2024 ist mit dem ersten Rammschlag der Ausbau der Liegeplätze 5-7 in Cuxhaven nun offiziell gestartet. weiter...


Leistungsfähige Offshore-Häfen: Neue Liegeflächen in Cuxhaven für Offshore-Wind-Ausbau kurz vor dem Baustart - Betreiber ausgewählt

Cuxhaven - Durch die Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der Offshore-Windenergie ergibt sich ein großer Bedarf an leistungsfähigen Hafeninfrastrukturen. Nach der Genehmigung der öffentlichen Teilfinanzierung durch die Europäische Kommission für den Ausbau des Offshore-Terminals in Cuxhaven im September steht der Baubeginn nun kurz bevor. weiter...


Regenerative Energiewirtschaft: Alterric und LEE diskutieren Lösungen gegen Mangel an Fachkräften im Bereich Erneuerbare Energien in Bremen

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Wichtiger Schritt für Umsetzung der Energiewende: Sonderbürgschaftsprogramm von Bund und Ländern startet

Berlin - Der Bund und die zunächst betroffenen Bundesländer Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam ein Sonderbürgschaftsprogramm für den Bau von Konvertern und Konverterplattformen auf den ... weiter...


Spatenstich für Enertrag-Elektrolyseur im Industriepark Osterweddingen bei Magdeburg

Dauerthal, Osterweddingen - In Sachsen-Anhalt wurde für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft jetzt ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der regenerative Energiedienstleister Enertrag feiert jetzt zusammen mit Politik und Wirtschaft in der Region Magdeburg den Baubeginn für einen Elektrolyseur zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. weiter...


Erster netzdienlicher Elektrolyseur für grünen Wasserstoff in Südbayern startet

Pfeffenhausen - Mit Blick auf den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft intensivieren Bund und Länder ihre Aktivitäten auf internationaler und nationaler Ebene. Mit seiner lokalen grünen Wasserstofferzeugung soll der HyBayern Elektrolyseur der Hy2B einen Beitrag zur Energiesicherheit und zum beschleunigten Ausbau der regionalen EE-Stromerzeugung leisten. weiter...


Schnellerer Ausbau und mehr Akzeptanz für Wind und Solar - Niedersächsischer Landtag verabschiedet Windgesetz

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Über 3.000 neue Arbeitsplätze: Wirtschaftsförderer der Energieküste begrüßen Northvolt-Ansiedlung

Heide - Die offiziellen Bauarbeiten für die Batteriezellfabrik des schwedischen Unternehmens Northvolt erfolgte Ende März 2024. In der neuen Gigafabrik werden künftig die bis dato umweltfreundlichsten Batterien der Welt für den Automobil-, Indust... weiter...


Pressemitteilungen

Entwicklung des Windenergie-Marktes Deutschland

Nach der Initialisierungsphase des Windenergie-Marktes in den späten 1980er-/frühen 1990er-Jahre, flankiert durch das Stromeinspeisungsgesetz, hat der Markt schnell an Dynamik gewonnen. Eine erste Wachstumsphase mit einem Zubaumaximum konnte der Windmarkt nach der EEG-Einführung mit einer neu installierten Windenergie-Leistung von etwa 3.100 MW im Jahr 2002 verzeichnen. Danach ist der Anlagenneubau in Deutschland aufgrund von Anpassungen im EEG deutlich zurückgegangen. Erst im Jahr 2013 hat die Windenergie-Branche in einer zweiten Wachstumsphase wieder an die Zubauzahlen der frühen 2000er-Jahreanknüpfen können und erreichte 2017 das bisherige Maximum von rd. 6.500 MW Leistung.

Der danach folgende große Windenergie-Markteinbruch auf nur noch 1.650 MW (2020) onshore und offshore fällt in die Amtszeit des damaligen Wirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU).

Erst im Jahr 2021 stabilisiert sich der deutsche Windenergie-Markt auf niedrigem Niveau, seit 2022 ist eine Trendwende zu erkennen. Aufgrund der hohen Ausschreibungs-Volumina (2025: 14.445 MW) hat der Zubau onshore im Jahr 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Auch für die nächsten ist ein hoher Zubau zu erwarten. 

Windzubau Deutschland


Aktueller Windmarkt 2025: Onshore-Windenergie legt zu - Offshore-Windenergie schwächer als erwartet

Nachfolgend aufgeführt sind die monatlichen Inbetriebnahmen neuer Windkraftanlagen an Land (onhsore) und für die Offshore Windenergie im Jahr 2025 auf der Basis der laufenden IWR-Auswertungen des Marktstammdatenregisters der Bundesnetzagentur (BNetzA). Im Jahr 2025 hat der Bruttozubau (onshore) mit 5.123 MW gegenüber dem Vorjahr 2024 (3.303 MW) deutlich angezogen. Der Ausbau der Offshore-Windenergie ist  2025 dagegen ohne erkennbare Dynamik verlaufen. Der Inbetriebnahme von 24 Offshore-Windturbinen mit 291 MW (2024: 742 MW) liegt deutlich unter den Erwartungen.

Im Jahr 2025 erreicht die deutsche Wind-Stromeinspeisung in die Netze nach den Daten der Übertragungsnetzbetreiber (offshore und onshore Windenergie) insgesamt rd. 132,6 Mrd. kWh (2024: 137,3 Mrd. kWh). Davon entfallen 2025 auf die Windenergie an Land rd. 106,5 Mrd. kWh (2024: 111,6 Mrd. kWh) und auf die deutschen Offshore-Windparks 26,1 Mrd. kWh (2024: 25,6 Mrd. kWh).  

Das IWR erwartet eine Fortsetzung der dynamischen Marktentwicklung im Jahr 2026 aufgrund der hohen Ausschreibungszuschäge der BNetzA (2025: 14.445 MW, 2024: 10.996 MW).

Windenergie-Statistiken 2025 nach Bundesländern, Kreisen, Kommunen

Zu den Neu-Inbetriebnahmen von Windkraftanlagen an Land (onshore) im Jahr 2025 mit Standort-Karten zu den einzelnen Winkraftanlagen (inkl. Herstellerangabe) in den einzelnen Bundesländern, auf der Ebene der Kreise und Kommunen.

Windenergie-Zubau in Ihrem Ort

Geben Sie den Namen des Ortes ein, für den Sie den Status des Windenergie-Zubaus sehen möchten:

Zubau Rückbau Saldo

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Die Auswertung der Daten des BNetzA-Marktstammdatenregisters stellt eine Momentaufnahme dar. Kriterium ist das Datum der Inbetriebnahme. Statistische Änderungen (auch rückwirkend) sind wegen einzelner Nachmeldungen von Anlagen oder Korrekturen zum Anlagenregister durch die BNetzA jederzeit möglich. Die Unschärfen führen nicht zu Änderungen an den Trendaussagen.
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In der nachfolgenden Tabelle ist der Windenergie-Zubau (Anzahl, Windleistung) in Deutschland nach Quartalen (Q1 - Q4), Halbjahreszahlen und 9-Monatszahlen dargestellt.

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Die Auswertung der Daten des BNetzA-Marktstammdatenregisters stellt eine Momentaufnahme dar. Kriterium ist das Datum der Inbetriebnahme. Statistische Änderungen (auch rückwirkend) sind wegen einzelner Nachmeldungen von Anlagen oder Korrekturen zum Anlagenregister durch die BNetzA jederzeit möglich. Die Unschärfen führen nicht zu Änderungen an den Trendaussagen.

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Die Auswertung der Daten des BNetzA-Marktstammdatenregisters stellt eine Momentaufnahme dar. Kriterium ist das Datum der Inbetriebnahme. Statistische Änderungen (auch rückwirkend) sind wegen einzelner Nachmeldungen von Anlagen oder Korrekturen zum Anlagenregister durch die BNetzA jederzeit möglich. Die Unschärfen führen nicht zu Änderungen an den Trendaussagen.

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Ausschreibungen: Zuschlagsmenge (MW) Windenergie Onshore nach Jahren

Jahr 2025 2024 2023 2022 2021 2020 2019 2018 2017
Leistung (MW) 14.445 10.996 6.377 3.226 3.295 2.672 1.843 2.342 2.820

 

Hinweis: Zahlen gerundet, Zur Detailsansicht mit Zuschlagspreisen

Die tatsächliche Zuschlagsmenge bei den Windenergie-Ausschreibungen an Land ermöglicht erste Trendaussagen für den deutschen Windmarkt (Zubau). Die Realisierung der hohen Zuschlagsvolumina aus den vergangenen Ausschreibungen der Jahre 2024 (10.996 MW) und 2025 (14.445 MW) sowie der anstehenden Ausschreibungen werden in den nächsten Jahren für einen weiter hohen Windenergiezubau in Deutschland führen.  


Windmarkt: Ranking der Windkraftanlagen Hersteller 2025, 2024

Das aktuelle Hersteller-Ranking für den deutschen Windenergie-Markt kann für das Jahr 2025 mit jeweiliger Hersteller-Standortkarte abgerufen werden (Gesamtmarkt, Onshore und Offshore).

 


Windenergie-Markt in Deutschland 1986 - 2025

In Deutschland sind mit Stand 31.12.2025 On- und Offshore etwa 31.100 Windkraftanlagen mit einer Leistung von rd. 77.540 MW in Betrieb (Saldo, d.h. Zubau minus Rückbau von Altanlagen), davon entfallen auf die Offshore Windenergie 1.661 Offshore Windturbinen mit rd. 9.506 MW Leistung.

 

Windenergie in Deutschland

Jahr Brutto-Zubau
[MW]

Netto-Zubau
[MW]
Stand Windleistung
 [MW]
Strom
[Mrd. kWh]
   Onshore
BNetzA
 Offshore
BNetzA
BNetzA BNetzA BMWK Entsoe
(Einspeisung)
BMWK
(Erzeugung*)
2025 5.122,6 291,0 4.792,2     132,6  
2024 3.302,6 741,9 3.296,3     137,3  
2023 3.591,0 257,2 3.259,8     141,9 140,5
2022 2.404,5 342,0 2.447,1 66.205   125,1 124,8
2021 1.931,8  0,0 1.631,0  63.740   113,6 114,2
2020 1.430,4 218,9  1.426,7     129,9 132,1
2019   952,8  1.141,8  2.002,5     123,8 125,9
2018           108,7 110,0
2017           102,8 105,7
2016             79,9
2015             80,6
2014             58,5
2013             52,7
2012             51,7
2011             49,9
2010             38,6

Daten: Bundesnetzagentur (BNetzA, Marktstammdatenregister), Netto-Zubau = Brutto-Neubau minus Rückbau Altanlagen
BMWK, BMWK-Erzeugung* = brutto
© IWR, 2025 (Stand: 31.12.2025, letzte Aktualisierung 09.01.2026)

 

Aktuelle Windverhältnisse und Windstromerzeugung in Deutschland 2026

Die Stromerzeugung aus Windenergie steigt durch den Ausbau onshore und offshore nicht nur in Deutschland stetig weiter an. Aktuelle Daten zur Windstromproduktion in Deutschland  sowie in den EU-Mitgliedsstaaten zeigen die zunehmende Bedeutung der Windenergie in Europa.

 


Windenergie-Markt Deutschland

 

Börse KW 14/26: RENIXX in Q1 mit +10,7 % - Marktbeobachter sehen Wandel der Prioritäten – Plug Power: Elektrolyseur-Großauftrag – Vestas und Nordex setzen Auftragsserie fort

Münster - Der RENIXX hat nach dem Verlust der Vorwoche in der verkürzten Handelswoche vor Ostern wieder zugelegt, verbleibt aber weiter in der Handelsspanne von 1.200 bis 1.300 Punkten. Mit Blick auf das erste Quartal steht der RENIXX im Jahr 2026 nach den ersten drei Monaten bei einem Plus von fast 11 %. weiter...


Windstrom in Deutschland legt im ersten Quartal 2026 um 27 Prozent zu - warum die Strompreise sinken

Münster - Die Windenergie hat in Deutschland zu Jahresbeginn 2026 im Vergleich zum Vorjahr kräftig zugelegt. In den ersten drei Monaten kletterte die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen um 27 Prozent. Im selben Zeitraum sinken die Strompreise an der Börse um 8,9 Prozent. weiter...


Vestas zum Quartalsende Q1 2026 mit starkem Auftragseingang - Aktienkurs profitiert

Münster - Neben dem deutschen Windkraftanlagenhersteller Nordex hat auch der dänische Anlagenhersteller Vestas in den letzten zwei Wochen zum Abschluss des ersten Quartals eine bemerkenswerte Auftragsdynamik verzeichnet. In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Aufträge gemeldet. Das wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Vestas-Aktienkurses aus. weiter...


Aktuelle BNetzA-Ausschreibungen zweigeteilt: Ausschreibung für Windenergie an Land stark überzeichnet, geringes Interesse bei Aufdach-PV

Bonn - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Zuschläge der aktuellen Ausschreibungen für Windenergie an Land sowie für Aufdach-Solaranlagen veröffentlicht. Dabei zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Während die Wind-Ausschreibung weiterhin auf ein hohes Investoreninteresse stößt, ist die Nachfrage im Segment Aufdach-PV verhalten. weiter...


Netzengpassmanagement 2025: Stromnetz stabil, Kosten leicht gestiegen bei hohem Ausbau erneuerbarer Energien

Bonn - Der Ausbau erneuerbarer Energien bei gleichzeitig begrenzten Netzkapazitäten macht Netzengpassmanagement unverzichtbar. 2025 blieb das Maßnahmenvolumen stabil bei leicht steigenden Kosten. Insgesamt konnten mehr als 96 % des erneuerbaren Stroms eingespeist werden. Das geht aus einer Auswertung von SMARD - der Informationsplattform der Bundesnetzagentur über den deutschen Strommarkt hervor. weiter...


Börse KW 13/26: RENIXX schwächelt - Marktbeobachter sehen "Renewables-Paradox" - Boralex und Vestas legen zweistellig zu - Ormat: Wandelanleihen-Emission - Nordex neue Aufträge

Münster - Der RENIXX tendierte in der letzten Woche schwächer. Noch immer warten Investoren die geopolitische Entwicklung ab und versuchen, die langfristigen Folgen des Irankriegs einzuschätzen. Die schwer kalkulierbare US-Außenpolitik verstärkt die Unsicherheit und sorgt für kurzfristige, teils erratische Marktbewegungen. weiter...


Nordseecluster B von RWE: BSH genehmigt weitere Offshore-Windparks in der Nordsee

Hamburg – Der Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die Plangenehmigungen für zwei weitere Offshore-Windparks (NC 3 und NC 4) erteilt. weiter...


Studie: Reiches Netzpaket bedroht Ausbau von Wind- und Solarenergie - 32 GW Wind- und Solarleistung und 45 Mrd. Euro Investitionen in Gefahr

Hamburg - Das von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche geplante Netzpaket droht, den Ausbau von Wind- und Solarenergie in Deutschland massiv auszubremsen. Nach einer aktuellen Studie könnten Wind- und Solarprojekte mit einer Leistung von 32 Gigawatt und einem privaten Investitionsvolumen von 45 Milliarden Euro gefährdet sein - besonders in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Bayern. weiter...


Nordex erhält neue Aufträge für N175/6.X: Onshore-Windturbine mit 199 Metern Nabenhöhe setzt Maßstäbe - Aktie klettert

Hamburg - Die Nordex Group erhält weitere Projekte im Onshore-Windsegment in Deutschland und Serbien und setzt damit die positive Entwicklung bei den Auftragseingängen fort. Im Fokus steht die N175/6.X-Turbine, die mit großen Nabenhöhen und angepassten technischen Lösungen für unterschiedliche Standortbedingungen ausgelegt ist. Die Aktie legt heute zu. weiter...


Was Wirtschaftsministerin Katherina Reiche überraschend auf einer Öl- und Gaskonferenz in den USA fordert

Münster – Der energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung wird immer offensichtlicher. Das zeigt sich besonders deutlich nach einem Auftritt von Katherina Reiche auf einer großen Öl- und Gaskonferenz in den USA. weiter...


Juwi und Axsol vertiefen Partnerschaft für Batteriespeicher: Fokus auf Betrieb und Optimierung von BESS-Projekten

Wörrstadt/Würzburg - Der Markt für Batteriespeicher entwickelt sich mit einer großen Dynamik. Parallel dazu steigt auch der Bedarf an professioneller Betriebsführung. Juwi und Axsol bündeln nun ihre Kompetenzen, um BESS-Projekte effizienter umzusetzen und langfristig wirtschaftlich zu betreiben. weiter...


Börse KW 12/26: RENIXX gibt nach - Solaredge fast plus 40 % - Nordex: weitere Aufträge - Vestas setzt Aktienrückkauf fort - Ormat Wandelanleihen - Canadian Solar bricht ein

Münster - Der RENIXX hat in der letzten Woche leicht nachgegeben. Trotz hoher Preise für fossile Energieträger, die für erneuerbare Energien sprechen, wird die kurzfristige Entwicklung von gegenläufigen Faktoren gebremst. Insbesondere Zinsentwicklung, Gewinnperspektiven der Unternehmen sowie langfristige Markterwartungen spielen eine zentrale Rolle. weiter...


Pressemappen - mit Original-Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

 

 

Der Startschuss für den Ausbau der Windenergie in Deutschland fiel bereits den 1990er-Jahren in den Küstenbundesländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Die höheren Windgeschwindigkeiten in den nördlichen Bundesländern spiegeln sich beim Ausbau wider.

Niedersachsen führt beim Windenergie-Ausbau

Auf Platz 1 des Bundesländer-Rankings der Onshore-Windenergie bei der insgesamt installierten Leistung steht unangefochten das Bundesland Niedersachsen (8.600 MW), vor Schleswig-Holstein (5.900 MW), Brandenburg (5.850 MW), Sachsen-Anhalt (4.600 MW) und Nordrhein-Westfalen (4.090 MW). Am Ende liegen das Saarland sowie die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin.
 

Windenergie Bundeslaender

 

Entwicklung 2016: Nord-Bundesländer weiter an der Spitze

Im Jahr 2016 verläuft der Windenergiezubau in Deutschland weiterhin dynamisch. Den größten Zubau an Land verzeichnet in der ersten Jahreshälfte Niedersachsen (355 MW), gefolgt von Schleswig-Holstein (252 MW), Brandenburg (249 MW), Nordrhein-Westfalen (239 MW) und Baden-Württemberg (186 MW). Der Gesamt-Zubau inklusive der Windenergie auf See beläuft sich im ersten Halbjahr auf rd. 2.150 MW.

 

Status quo der On- und Offshore-Windenergienutzung in den Bundesländern und der deutschen Nord- und Ostsee

 

Bundesland

∑ Leistung 1. HJ 2016
MW
Leistungneu 1. HJ 2016
MW
Niedersachsen 8.960 360
Schleswig-Holstein 6.150 250
Brandenburg 6.100 250
Sachsen-Anhalt 4.690 90
Nordrhein-Westfalen 4.320 240
Mecklenburg-Vorpommern 3.010 120
Rheinland-Pfalz 3.000 70
Bayern 2.070 170
Hessen 1.480 90
Thüringen 1.240 40
Sachsen 1.130 2
Baden-Württemberg 880 190
Saarland 280 16
Bremen 174 3
Hamburg 62 0
Berlin 9 0
Offshore (Nord- und Ostsee)  3.550 260
Gesamt 47.100 2.150

Quelle: IWR, Daten: Deutsche WindGuard, IWR

 


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