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Ostwind gelingt erfolgreicher Jahresstart

© Herbert Grabe / Ostwind Gruppe© Herbert Grabe / Ostwind GruppeRegensburg – Der Switch im EEG auf ein Ausschreibungssystem die Unternehmen der Windbranche vor große Herausforderungen. Der Ostwind Gruppe aus Regensburg ist in diesem schwierigen Marktumfeld ein guter Jahresstart gelungen.

Neben neuen Projekten geht die Ostwind Gruppe mit einer neuen Niederlassung in NRW an den Start. Mit der Standortverlagerung nach Essen möchte Ostwind auch ein Zeichen an die NRW-Landesregierung senden.

Zeichen für erstes Repowering-Projekt auf grün
In Sachsen-Anhalt plant Ostwind im Landkreis Mansfeld-Südharz das erste Repowering Projekt der Gruppe. Seit Ende des Jahres liegt die Genehmigung gemäß Bundesimmissionsschutz-Gesetz (BImSchG) vor, so dass nun die Realisierung erfolgen kann. Das Vorhaben umfasst den Austausch von drei alten Windenergieanlagen (WEA) gegen zwei neue Vestas-Anlagen vom Typ V136 mit 166 m Nabenhöhe. Die neuen Vestas WEA sollen am Standort den vierfachen Ertrag der Altanlagen bringen.

Ostwind realisiert Bayerns modernstes Windprojekt
In Bayern errichtet Ostwind im Landkreis Straubing derzeit den modernsten Windpark im Freistaat mit zwei Vestas V136 Anlagen mit einer Nabenhöhe von 149 Metern sowie einer Leistung von jeweils 3,45 Megawatt (MW). Die Inbetriebnahme soll in wenigen Wochen erfolgen. In Betrieb genommen wird darüber hinaus in Kürze ein Projekt mit zwei 3-MW WEA vom Typ Enercon E101, das Ostwind für die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG (Rewag) entwickelt hat. Es ist das vierte Windprojekt, das Ostwind gemeinsam mit der Rewag realisiert.

Neue Niederlassung in NRW
Zum Jahreswechsel hat Ostwind die NRW-Niederlassung des Unternehmens nach Essen, ins traditionelle Energiezentrum des Landes, verlegt und gleichzeitig vergrößert. Damit möchte Ostwind ein deutliches Zeichen an Politik und Wirtschaft setzen und gegenüber der schwarz-gelben Landesregierung signalisieren, ihren rückwärts ausgerichteten Kurs in der Energiepolitik zu überdenken. Von allen Bundesländern profitiere Nordrhein-Westfalen wirtschaftlich am meisten von der Windindustrie und schränke dennoch den Ausbau der Windenergie vor Ort immer mehr ein, so Ostwind.


© IWR, 2018


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